Schulimkerei "Schlossergold"

Schriftgröße ändern

Unsere Schülerinnen und Schüler möchten mit einer Schulimkerei einen nachhaltigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten. Bei näherem Hinsehen erweisen sich Bienen, durch planbare Arbeitsabläufe, als ideales „Haustier“ für Schulen. Durch ihre Bestäubungsleistung (3/4 der gesamten, weltweiten Bestäubungsleistung) sind Bienen von größter Wichtigkeit für das Funktionieren unseres Ökosystems.

Unsere Honigbienen, die ohne den Imker durch den Varroamilbenbefall nicht überleben können, sind staatenbildende Insekten. Ein Volk besteht aus einer Königin, mehreren hundert Drohnen (männliche Bienen) und 30.000 bis 60.000 Arbeiterinnen (weibliche Bienen). Drohnen können nicht stechen, eignen sich also hervorragend, um auch ängstlicheren SchülerInnen einen Zugang zu ermöglichen.

Die Arbeiterinnen haben verschiedene Aufgaben. Sie halten den Stock sauber, pflegen die Larven, bewachen den Stock und bauen die Waben, sammeln Nektar, den sie zu Honig umarbeiten, sowie Pollen, Harz und Wasser.

Durch einen Schwänzeltanz können Bienen im Stock miteinander kommunizieren. Sie teilen auf diese Art und Weise mit, wo sich eine Futterquelle befindet.

Im Winter bilden die Bienen eine Wintertraube, um sich gegenseitig warm zu halten. 

Die Mitglieder der Schulimkerei haben schon die verschiedenen Tätigkeiten eines Imkers kennengelernt:    

  • Pflegen der Völker   
  • Ableger bilden
  • Honig ernten
  • Varroamilben-Behandlung
  • Finanzkalkulationen und kaufmännische/ wirtschaftliche Überlegungen (Verkauf des Honigs, Gestaltung der Etiketten, Warenbestellung…)

Für die Schulimkerei wird die Bienenrasse „Apis melifera carnica“ eingesetzt, die sich durch ihre bemerkenswerte Sanftmütigkeit auszeichnet. Das öffentliche Leben wird, an einem geeigneten Standort, durch den Flugverkehr der Bienen nicht beeinflusst.

Geleitet wird die Schulimkerei von der Förderschullehrerin und Imkerin Alexandra Genster.