Diversity in U.S. Education

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Fortbildung "Diversity in U.S. Education 2015"

Die deutsche Fulbright Kommission besteht seit 1952 und organisiert verschiedene Austauschprogramme für Studenten und Wissenschaftler in den USA und Deutschland. Jährlich bietet die Kommission die Fortbildung "Diversity in U.S. Education", auf Deutsch etwa „Vielfalt im Bildungssystem der USA", an. Schwerpunkt dieses Programmes ist es, das amerikanische Bildungssystem näher kennen zu lernen, zu reflektieren und Methoden und Ansätze mit nach Deutschland zu nehmen. Dazu werden verschiedene Vorlesungen, viele Schulbesuche mit anschließenden Diskussionsrunden sowie mehrere Hospitationen in Schulklassen organisiert.

Als Lehrkraft der Friedrich-Schlosser-Schule durfte ich vom 4. bis zum 18. April an dieser Fortbildung teilnehmen. Die Bewerbung dafür lief seit November 2014 und wurde von der Schulleitung und der Landesschulbehörde befürwortet. Ende Januar 2015 bekam ich die Zusage und fuhr schon kurz darauf zur Vorbereitungstagung nach Berlin.

San Antonio

Die Fortbildung fand in San Antonio statt. San Antonio liegt etwa mittig im Staat Texas und ist mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern die siebtgrößte Stadt der USA. Außerdem ist sie die am schnellsten wachsende Stadt in Texas und vermutlich in den USA insgesamt. Durch die Nähe zur mexikanischen Grenze gibt es einen großen Bevölkerungsanteil mit mexikanischen Wurzeln. Viele dieser Familien sprechen Spanisch als Erstsprache. Insgesamt liegt der Anteil dieser Gruppe bei über 60 % der Bevölkerung. In der Bevölkerungsstatistik ist auffällig, dass 28,5 % der Einwohner unter 18 Jahre alt sind und etwa 25 % nach offiziellen Angaben in Armut leben.

Skyline

Skyline von San Antonio

San Antonio ist berühmt für den River Walk, einen Weg entlang des San Antonio River. Der Fluss fließt quer durch die Stadt und ist an beiden Uferseiten von einem Gehweg umgeben. Im Stadtzentrum finden sich viele Restaurants und Bars direkt am River Walk.

RiverWalkStage

Bühne am River Walk

San Antonio entstand aus fünf verschiedenen Missionen, unter anderem dem berühmten Alamo. Diese Mission ist eine Legende in der US-amerikanischen Geschichte, da es hier während des texanischen Unabhängigkeitskrieges im Februar und März 1836 zum "Battle of the Alamo" kam. Obwohl die texanischen Truppen unterlagen, ist der Kampf als ein Symbol für Kampfesgeist und Mut in die Geschichte eingegangen.

AlamoGroup

Gruppenbild vor dem Alamo (Bild: A. Breidenstein)

Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt ist der Tower of the Americas, ein Aussichts- und Rundfunkturm für die Weltausstellung 1964.

TowerOfTheAmericas

Der Tower of the Americas

Die San Antonio Spurs sind die erfolgreiche Basketballmannschaft der Stadt und gewann 2014 die NBA-Meisterschaft.

Spurs

Spiel der Spurs gegen Phoenix Suns

Trinity University

Während der Fortbildung wurden wir von Mitarbeitern der Trinity University betreut. Diese private Universität liegt auf einem Hügel mit einem wunderbaren Ausblick auf San Antonio. Die Uni gehört zu einer der führenden Universitäten in den USA und ist mehrfach ausgezeichnet. Auf dem Gelände studieren etwa 2.500 Studenten bei ungefähr 250 Personen im lehrenden Personal. Die Ausstattung der Uni ist sehr beeindruckend, es gibt großzügige Gebäude in einer parkähnlichen Umgebung sowie hervorragende Lehrangebote. Wie in den USA üblich, ist das Studium kostenpflichtig und nicht gerade preiswert. Nach eigenen Angaben vergibt Trinity aber in großem Umfang Stipendien an Studenten, die die Gebühren nicht aufbringen können.

TrinityScience

Center for the Science and Innovation an der Trinity University

In der Trinity University wurden an mehreren Tagen verschiedene Vorlesungen für uns organisiert. Professor Shari Albright gab einen Überblick über das Bildungssystem in den USA und speziell in Texas. Außerdem stellte uns Professor Luís Martinez das neu errichtete Wissenschaftsgebäude vor, das nach modernsten Erkenntnissen geplant und gebaut wurde. Von Professor David Spener bekamen wir detaillierte Informationen zur Situation an der US-Mexikanischen Grenze und der legalen und illegalen Einwanderung in die USA. Außerdem brachten uns die Professoren Rocío Delgado und David Campos die Besonderheiten der Zusammenarbeit mit Latino-Familien näher. Zum kulturellen Leben in San Antonio, insbesondere die Kunst vieler Wandgemälde in einem ärmeren Teil der Stadt, hielt Professor Rob Huesca einen Vortrag. Anschließend besuchten wir mehrere dieser murals.

MuralEducation

Wandbild "Educacion"

Schulsystem

Der wichtigste Teil der Fortbildung war aber sicherlich der Besuch der verschiedenen Schulen. Dort lernten wir eine Vielzahl von Programmen kennen, die von den Schulen angeboten werden. Wir besuchten eine Grundschule, eine Middle School, drei High Schools und eine private Förderschule. Das amerikanische Schulsystem ist linear aufgebaut.

 Klasse 0-5  Kindergarden (verpflichtenden Vorschule) und Elementary School (insgesamt 6 Jahre)
 Klasse 6-8  Middle School
 Klasse 9-12  High School

 

Durch die Einteilung der Stadt in 17 Schuldistrikte, die ihre Einnahmen durch die Grundsteuer erhalten, gibt es große Unterschiede in der Ausstattung der Schulen. Je nach der Lage des Schuldistrikts und des Vermögens der dort wohnenden Personen ist das Steueraufkommen unterschiedlich groß. Da es eine strikte Regel zur wohnortnahen Beschulung gibt, muss die geografisch zuständige High School besucht werden. Es gibt verschiedene Programme, die ärmeren Schuldistrikten zu mehr Geld verhelfen sollen, aber grundsätzlich gibt es einen merkbaren Unterschied in der Ausstattung der Schulen. Außerdem werden die bestehenden Ausgleichsregelungen immer wieder gerichtlich angefochten.

Schwerpunkte der Schulen

Ein großer Schwerpunkt an allen Schulen ist die Vermittlung von Englisch als Zweitsprache. Jede Schule befolgt ein festgelegtes Schema, um Schüler zu identifizieren, die weiteren Sprachunterricht erhalten sollen. Dieser wird dann durch speziell geschulte Lehrer durchgeführt. Ziel ist es, dass Schüler aus fremdsprachigen Familien dem regulären Unterricht möglichst schnell selbstständig folgen können. Viele Lehrbücher enthalten zu Beginn Seiten, die den sogenannten ESL-Schülern (English as a secondary language) Strategien zum besseren Verständnis der Texte beibringen sollen. Viele Schulen bieten darüber hinaus durch family specialists (etwa Sozialarbeiter) kostenlosen Englischunterricht für die Eltern an.

MiddleSchool

Flur in einer Middle School

Ist an einer Schule ein bestimmter Prozentsatz der Schüler als arm anerkannt, werden diese Schulen zu einem sogenannten title 1 campus ernannt. Sie erhalten dann zusätzliches Geld, um die Schüler besser unterstützen zu können. So können die Schüler z. B. von der Schule Schulmaterial gestellt bekommen. Die Ausleihe von Schulbüchern ist generell kostenfrei. Ebenfalls sind in jeder Schule Krankenschwestern und häufig auch Ärzte tätig, die während der Schulzeit meist kostenlos von den Schülern in Anspruch genommen werden können und Behandlungen bei kleineren Krankheiten durchführen.

Inklusion

Da die Schüler grundsätzlich die nächstgelegene Schule besuchen müssen, arbeiten alle Schulen inklusiv. Alle Schüler mit Förderbedarf besuchen die für sie zuständige Schule. Dort wird in einem langfristigen Prozess der Förderbedarf festgestellt. Zunächst wird nach schlechtem Abschneiden im zentralen Abschlusstest (Klasse 1 bis 11) des Staates Texas über zusätzliche Unterstützung beraten. Bringt dies nicht den gewünschten Erfolg, wird der Förderbedarf durch einen Schulpsychologen mit Hilfe eines standardisierten Tests festgelegt. Die Schüler mit dem vergleichbaren Förderbedarf Lernen (Englisch: lerning disability, LD) besuchen die regulären Kurse an den Schulen. In diesen Kursen sind dann durchgängig zwei Lehrkräfte eingesetzt. Der Fachlehrer wird durch einen Förderschullehrer ergänzt. Die Förderlehrer haben einen Raum, den sie sich mit anderen Pädagogen teilen, aber für unterrichtliche Zwecke nutzen können. Zu besonderen Anlässen werden die Schüler dann dort unterrichtet.

Die Schüler mit einem Förderbedarf im Bereich geistige Entwicklung (auf Englisch: intellectually disability, ID) werden in sogenannten ALE classrooms (Alternative Learning Environment) unterrichtet. Hier erhalten sie einen ähnlichen Unterricht wie Schüler mit diesem Förderbedarf in Deutschland. Sie werden in Mathematik, Englisch, Wissenschaft (etwa Sachunterricht) und texanischer Geschichte unterrichtet. Darüber hinaus findet lebenspraktische Förderung (etwa Kochen, Waschen, Tätigkeiten mit beruflichem Bezug) statt. Dieser Unterricht findet getrennt von den anderen Schülern, aber im selben Schulgebäude statt. Begegnungspunkte mit den anderen Schülern bieten sich hauptsächlich beim Mittagessen in der Schulmensa.

Relativ wenige Schüler bekommen den Förderbedarf Emotionale und Soziale Entwicklung (Englisch: emotionally disturbed, ED) zugeschrieben. Je älter die Schüler werden, desto seltener wird dieser Förderbedarf anerkannt. Sie können an einem sogenannten redirect Kurs teilnehmen, der Disziplin und Arbeitsverhalten einübt und Reflexionsmöglicheiten bietet. Hierfür sind eigene Förderschullehrer eingesetzt, die den gesamten Tag über für diese Schüler zur Verfügung stehen. Darüber hinaus besuchen sie den regulären Unterricht, jedoch nicht mehr als zwei Schüler pro Klasse.

Inclusion

Plakat in einer Schule

Man kann also sagen, dass das amerikanische Schulsystem deutlich inklusiver arbeitet als das Schulsystem in Niedersachsen. Dies liegt aber daran, dass es keine Trennung der Sekundarstufe gibt. Durch ein Kurssystem mit einer Vielzahl verschiedener Unterrichtsinhalte auf verschiedenen Anspruchsniveaus können Schüler mit dem Förderbedarf Lernen an einer regulären High School unterrichtet werden. Sie bekommen die für sie passenden Kurse und diese in der Regel mit sonderpädagogischer Unterstützung. Die Schüler mit dem Förderbedarf geistige Entwicklung werden separat unterrichtet. Dies fällt trotzdem unter den Begriff Inklusion, da es im gleichen Schulgebäude stattfindet. Der in Deutschland häufig vertretene Ansatz, alle Schüler in allen Stunden im selben Klassenraum am selben Unterrichtsgegenstand zu unterrichten, wird also schon systembedingt nicht verfolgt.

Im Rahmen des Programms wurde eine private Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen besucht. Die Schüler machten in Gesprächen deutlich, dass sie an der regulären High School nicht klar gekommen sind und dort sehr unglücklich waren. Ihre Eltern hätten daraufhin entschieden, dass eine private Schule besser sei. Diese Schule nimmt eine niedrige fünfstellige Summe als jährliche Schulgebühr und hat nach eigenen Angaben immer ausreichend Schüler. Es scheint also weiterhin einen Bedarf an Förderschulen zu geben.

Lern- und Lehrklima

StayPositive

Plakat in einer Schule

Das Klima zwischen den Lehrern und Schülern war durchgehend als auffällig positv zu spüren. In jeder Schule gab es einen ausgeprägten Zusammenhalt und einen merkbaren Stolz auf die Schule. Dies wird durch gemeinschaftsfördernde Angebote und viele Wettbewerbe im sportlichen und künstlerischen Bereich weiter gefördert. Zusätzlich sind die Lehrkräfte für die Schüler viel greifbarer, da jede Lehrkraft in ihrem eigenen Raum arbeitet und dort mehrmals die Woche vor oder nach dem Unterricht für die Schüler ansprechbar ist und Unterstützung anbietet. Die Lehrer zeigten den Schülern gegenüber ein sehr positives, zugewandtes und unterstützendes Verhalten. Die Schüler gingen respektvoll und freundlich mit den Lehrern um. Dies mag auch in der amerikanischen Kultur verwurzelt sein, dennoch war dies eine andauernde Beobachtung während der zwei Wochen.

SignTeacheroftheYear

Gratulation zum Titel "Lehrerin des Jahres"

Schulen und personelle Ausstattung

Die von uns besuchten Schulen waren im Vergleich mit deutschen Schulen sehr groß. Die besuchten High Schools hatten 2.200 und 4.500 Schüler. Der Schulleiter der letztgenannten Schule führte aus, dass 80 % der Städte in Texas weniger Einwohner hätten als diese Schule Schüler. Beispielhaft kann das Verhältnis von schulischem Personal und Schülern an einer Middle School genauer betrachtet werden. Die Schule wird zurzeit von 900 Schülern besucht. Es arbeiten 67 Lehrer an der Schule. Fast alle davon arbeiten in Vollzeit, da Teilzeitarbeit sehr unüblich ist. Neben den Lehrern arbeiten 54 zusätzliche Personen an der Schule. Diese beinhalten unter anderem den Schulleiter, stellvertretenden Schulleiter und den Academic Dean. Der Academic Dean ist für Unterrichtsqualität zuständig, besucht die Lehrkräfte im Unterricht, berät diese und bietet Fortbildungen an. Darüber hinaus sind Assistenten für die Förderschullehrer, eine Bibliothekarin, eine Krankenschwester, eine Schulpsychologin, eine Sozialarbeiterin, mehrere Schülerberater und Abteilungsleiter nebst Sekretärinnen sowie sieben Personen im Hausmeister- und Reinigungsdienst an der Schule tätig. Ebenfalls sind eine Vertretungslehrerin, Spezialisten für Gehörlose Schüler und Sonderpädagogik, Englisch als Zweitsprache und ein eigener Polizist an der Schule angestellt. Insgesamt arbeiten 121 Personen an der Schule, dies entspricht ca. 4,2 Schüler pro Angestelltem.

Besonders auffällig war auch die hervorragende Ausstattung der High Schools. Sie haben häufig zum Beispiel häufig ein Theater und mehrere Sportplätze sowie mindestens zwei Turnhallen, da der Sportunterricht nach Geschlechtern getrennt durchgeführt wird. Alle Schulen unterhalten eine große Bibliothek, die jeweils von einer Bibliothekarin geleitet wird und den Schülern den ganzen Tag über zum Lernen zur Verfügung steht. Lehrer können Schüler während des Unterrichts dorthin schicken, um zu recherchieren.

Library

Bücherei einer Middle School

Auch die technische Ausstattung der Schulen ist auf einem hohen Stand. An fast allen Schulen, auch in den ärmeren Gegenden, wird in jedem Klassenraum eine interaktive Tafel eingesetzt. Die Lehrkräfte erhalten in der Regel ein von der Schule gestelltes Notebook. Die Schüler können sich Geräte der Schule ausleihen oder bekommen sie zum Teil gestellt. Alle Schulen haben WLAN, das auch von den Schülern genutzt werden darf und eine umfassende Ausstattung an Computern.

Chemistry

Chemieraum mit interaktiver Tafel und 10 Schüler-PCs

Insgesamt scheint es, dass im amerikanischen Schulsystem deutlich mehr Geld für Technologie und Personal zur Verfügung steht. Durch das rapide Wachstum von San Antonio werden darüber hinaus an vielen Stellen neue Schulen errichtet oder bestehende erweitert.

Stundenplan

Aus deutscher Sicht ist es sicherlich interessant zu erwähnen, dass alle Schulen im gebundenen Ganztag arbeiten. Die Schüler haben grundsätzlich jeden Tag 8 Stunden. Eine davon ist für das Mittagessen vorgesehen. Eine Schulstunde hat an den meisten Schulen 52 Minuten, danach folgt eine Pause von 4 oder 6 Minuten. Längere Pausen sind im Schulalltag nicht gegeben. Der Stundenplan wiederholt sich an jedem Tag, also findet z. B. grunsätzlich in der ersten Stunde Mathematik und in der zweiten Stunde Chemie statt. Die Schüler belegen so in einem Schuljahr meist sieben Fächer, wenn diese alle über das gesamte Schuljahr  unterrichtet werden. Für jeden Schüler wird ein individueller Stundenplan nach den rechtlichen Vorgaben und den Interessen des Schülers erstellt.

Die Lehrkräfte haben sich meist auf ein Fach spezialisiert. Viele von ihnen unterrichten den selben Kurs sechs- oder siebenmal am Tag mit jeweils wechselnden Schülergruppen. Sie bieten mehrfach pro Woche vor oder nach dem Unterricht zusätzliche Lernangebote in ihrem Klassenraum an, an denen die Schüler freiwillig teilnehmen können.

Nach der Schule finden noch viele außerschulische Aktivitäten wie zum Beispiel Sport, Theater oder Musik statt.

Fazit

Für mich waren diese zwei Wochen eine einmalige Erfahrung. Es war sehr interessant, so viele Personen zu treffen und sich über Unterricht und Erziehung auszutauschen. Die Hospitationen in den Klassen haben mir viele kleine Methoden und Ansätze gezeigt, die ich für meinen Unterricht verwenden kann. Die Vorträge und Vorlesungen haben mein Bild von den USA deutlich verändert. Insbesondere in San Antonio war sehr wenig von dem typischen Texasbild zu sehen, dass ich vorher in meinem Kopf hatte. Auch über das deutsche Schulsystem konnte ich durch die bunte Teilnehmergruppe viel lernen, denn wir haben zwar alle den gleichen Beruf, aber sehr unterschiedliche beruflichen Hintergründen.

Einige Punkte möchte ich nach meiner Rückkehr weiter verfolgen. So habe ich das AVID-Programm kennengelernt, bei dem Schüler nach bestimmten Kriterien ausgewählt werden und durch Eigenmotivation und Eigeninitiative zu schulischen Erfolgen geführt werden sollen. Dieses Programm scheint sehr erfolgversprechend zu sein und könnte eventuell adaptiert werden. Ich möchte viele Methoden und Ideen aus den Hospitationen in meinem Unterricht einsetzen. In Vorträgen habe ich meinen Schülergruppen und dem Kollegium der Schule über meine Erfahrungen berichtet. Diese wurde mit großem Interesse verfolgt, so dass ich hoffentlich etwas von der amerikanischen Kultur vermitteln konnte. Für mich war es auch sehr wichtig, in Texas über Deutschland erzählen zu können. Ich war sehr erstaunt, wie groß das Interesse bei vielen amerikanischen Schülern war und wie gezielt sie nachgefragt haben.

Insgesamt war diese Fortbildung für mich eine einmalige Chance und ich möchte mich bei der Fulbright-Kommission und der Landesschulbehörde bedanken, die mir die Teilnahme an dem Programm ermöglicht haben. Ebenso bedanke ich mich bei den Organisatoren der Trinity University, die uns während der zwei Wochen hervorragend umsorgt und auf Trab gehalten haben. Ich denke nicht, dass man innerhalb von zwei Wochen einen besseren Einblick in das Bildungssystem eines anderen Landes bekommen kann.

Für Fragen stehe ich unter a.feldmann"at"fss-jever.de gerne zur Verfügung!

Armin Feldmann

(Alle Bilder von A. Feldmann, außer Gruppenbild vor dem Alamo von A. Breidenstein)

Weitere Informationen

Hier ist der ausführliche Abschlussbericht, den alle Teilnehmer zusammen erstellt haben: Final Report "Diversity in U.S. Education 2015" (Englisch)

Die lokale Presse in Friesland hat die folgenden Artikel veröffentlicht:

WZ: Personaldecke, von der deutsche Lehrer träumen (28.5.2015)

NWZ: Inklusion auf Amerikanisch (28.05.2015)

 JW: Ideen von der Highschool (30.5.2015)